Tarifvertrag schilder und lichtreklamehersteller

In den meisten Wirtschaftszweigen sind die Arbeitszeiten tarifvertraglich festgelegt und liegen zwischen 40 und 42 Stunden pro Woche. Es gibt jedoch Zweige, in denen die Sozialpartner nicht verhandelt haben. In verschiedenen Sektoren wurde eine jährliche Zahl von Arbeitsstunden eingeführt, um den Arbeitgebern mehr Flexibilität zu ermöglichen. Im Jahr 2006 betrug die durchschnittliche wöchentliche Arbeitsstundenzahl in der Schweiz 41,8 Stunden. Als Mittel zur Beilegung von Arbeitskämpfen spielen Streikaktionen eine Rolle, die der Schlichtung strikt subsidiär ist. Ein Streik ist daher erst nach einem Scheitern der Schlichtung zulässig. Außerdem muss sie die Verpflichtung zur Erhaltung des industriellen Friedens respektieren. Da das Aufsehen ein Druckmittel auf den Sozialpartner ist, um bessere Beschäftigungsbedingungen zu erreichen, darf er nur zur Verfolgung von Zielen verwendet werden, die durch einen Tarifvertrag geregelt werden können. Politische Streiks oder solche, die die gerichtlichen Bestrebungen durchsetzen sollen, sind daher illegal. Deshalb muss ein Streik darüber hinaus von einer Organisation geführt werden, die in der Lage ist, Tarifverträge abzuschließen.

Schließlich müssen Streikmaßnahmen die Grundsätze des fairen Verhaltens von Arbeitskämpfen und der Verhältnismäßigkeit beachten. Dennoch sehen Tarifverträge oft die Einsetzung von Schlichtungsausschüssen oder privaten Schiedsgerichten vor. In diesem Fall überwiegt die Zuständigkeit dieser privaten Institutionen gegenüber der der staatlichen Organe (Art. 1.3, Bundesgesetz über die Bundesarbeitsstreitschlichtung; Kunst. 33, Betriebsarbeitsstatut). Bei Massenentlassungen kann der Arbeitgeber die Arbeitsverträge mit einer Kündigungsfrist von 30 Tagen kündigen (Art. 335d CO). Der Arbeitgeber ist auch verpflichtet, die Arbeitnehmervertreter vor der Entlassung zu konsultieren und das kantonale Arbeitsamt zu benachrichtigen. Das Renteneintrittsalter beträgt 62 Jahre für Arbeitnehmer, die in oder nach 1955 geboren wurden, und zwischen 60 und 62 Jahren für Personen, die zuvor geboren wurden. Vorruhestand ist möglich. Arbeitnehmer können mit 58 oder 60 Jahren in rente, wenn sie eine lange Karriere haben. 1960 geborene Personen, die 41,75 Jahre lang (167 Quartale) zur sozialversicherung beigetragen haben, können mit 60 jahren und mit 58 Jahren in Rente gehen, wenn sie 43,75 Jahre (175 Quartale) beigesteuert haben.

Für Personen, die vor oder nach 1960 geboren wurden, gelten etwas unterschiedliche Schwellenwerte. Eine anerkannte Behinderung gibt auch einen Anspruch auf Vorruhestand. Es gibt keinen Unterschied im gesetzlichen Renteneintrittsalter für Männer und Frauen. Neben normativen Bestimmungen entfalten Tarifverträge auch Wirkungen, die ausschließlich die Vertragsparteien betreffen.

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